Viele Online-Tools zur Dateiverschlüsselung oder zum Passwortschutz verlangen, dass Sie Ihre Datei zuerst auf einen Server hochladen — das bedeutet, die genaue Datei, die Sie schützen wollen, dem Server eines Fremden anzuvertrauen. NearSeal verschlüsselt vollständig auf Ihrem Gerät mit der in Ihrem Browser eingebauten Kryptografie; die ungeschützte Datei verlässt Ihren Browser nie.
→ 0 Dateien an einen Server gesendet · Verschlüsselung läuft auf deinem Gerät
Ein Passwort auf ein ZIP-Archiv oder ein Office-Dokument zu setzen ist der häufigste Weg, eine Datei zu schützen — doch die Stärke schwankt enorm: Das veraltete ZipCrypto-Verfahren, das viele ZIP-Tools noch standardmäßig verwenden, ist Jahrzehnte alt und praktisch knackbar, und die Passwörter alter .doc/.xls-Dateien sind noch schwächer. NearSeal versiegelt jeden Dateityp mit moderner authentifizierter Verschlüsselung (standardmäßig AES-256-GCM oder der offene age-Standard): Ohne die Passphrase lässt sich der Inhalt weder lesen noch unbemerkt manipulieren — und alles geschieht in Ihrem Browser, sodass Datei und Passphrase Ihr Gerät nie verlassen. Es tut genau eines: mit einer Passphrase, die nur Sie kennen, ver- und entschlüsseln. Es gibt keine Passwort-Wiederherstellung, kein Schlüssel-Teilen und keine Cloud-Kopie — geht die Passphrase verloren, bleibt die Datei versiegelt.
Ein passwortgeschütztes ZIP hat zwei klassische Schwächen: Viele Werkzeuge verwenden noch immer standardmäßig das uralte ZipCrypto-Verfahren, das sich mit gängiger Software brechen lässt, und selbst ein gut verschlüsseltes ZIP lässt die Liste der enthaltenen Dateinamen für jeden lesbar, weil das Inhaltsverzeichnis des Archivs nicht verschlüsselt ist. Auch Office-Passwörter sind je nach Ära uneinheitlich — die moderne .docx-Verschlüsselung ist brauchbar, aber die alten .doc/.xls-Verfahren sind trivial zu knacken, und beide decken ohnehin nur Office-Dokumente ab. NearSeal wendet auf jeden Dateityp dieselbe moderne authentifizierte Verschlüsselung an (AES-256-GCM oder den offenen age-Standard), und eine versiegelte Datei verrät nichts über ihren Inhalt.
Die Workflow-Unterschiede sollte man vor der Wahl kennen. Eine versiegelte Datei ist kein ZIP: Der Empfänger öffnet sie auf dieser Seite (kostenlos, ohne Konto, ohne Installation) oder — beim age-Format — mit einem age-kompatiblen Werkzeug, nicht per Doppelklick im Dateimanager. Und es gibt bewusst keinen Wiederherstellungsweg: Kein Upload bedeutet auch kein serverseitiges Zurücksetzen, eine vergessene Passphrase kann also von niemandem wiederhergestellt werden, auch nicht von uns. Bei Dateien, deren Verlust schlimmer wäre als ihre Offenlegung, gehört die Passphrase in einen Passwort-Manager.
Nein. NearSeal verschlüsselt Ihre Datei lokal, mit der in Ihrem Browser eingebauten Web Crypto API (AES-256-GCM). Eine strikte Content-Security-Policy blockiert technisch jede Anfrage, die Ihre Datei oder Ihre Passphrase irgendwohin senden könnte.
Standardmäßig AES-256-GCM mit einem aus der Passphrase abgeleiteten Schlüssel, oder optional den offenen age-encryption.org-Standard — so lässt sich eine versiegelte Datei später auch mit jedem anderen age-kompatiblen Tool öffnen, nicht nur mit NearSeal.
Manchmal. Wenn beide Seiten AES-256-ZIP-Verschlüsselung verwenden und Sie nur den Inhalt verbergen müssen, kann es reichen — aber viele Werkzeuge nutzen standardmäßig noch das brechbare alte ZipCrypto, ein verschlüsseltes ZIP legt weiterhin die enthaltenen Dateinamen offen, und das Werkzeug des Empfängers muss dasselbe Verfahren unterstützen. NearSeal beseitigt diese Variablen: ein einziges modernes authentifiziertes Format für jeden Dateityp, verschlüsselt, ohne dass die Datei je Ihr Gerät verlässt.
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